Erfolgreiche Kombination von Hybridkeramik und Zement

Indirekte CAD/CAM-Versorgung mit GC CERASMART

Der CAD/CAM-Hybridkeramikblock CERASMART (GC) ist ein Restaurationsmaterial, das gute Ästhetik mit positiven Werkstoffeigenschaften vereint. Während das Material einerseits konventionell zügig hochglanzpoliert werden kann, ist es andererseits möglich, eine individuelle Charakterisierung ohne zusätzlichen Brennvorgang einfach und schnell im Labor oder auch direkt intraoral am Patienten durchzuführen. Wird ein CERASMART-Werkstück mit dem dual-härtenden Adhäsivzement G-CEM LinkForce eingesetzt, so profitiert die ästhetische Versorgung zusätzlich von der zahnähnlichen Flu- oreszenz und der dauerhaften Farbstabilität des Zementes. Anhand eines Fallbeispiels soll dies nach- folgend erläutert werden.

In meiner Praxis verwende ich seit 2015 erfolgreich den CAD/CAM-Hybridkeramikblock CERASMART für die zahnfarbene Kronen- und Inlayversorgung im Seitenzahnbereich. Auf das Material, das sich auch zur Herstellung von indirekten Restaurationen wie Onlays oder Veneers eignet, wurde ich durch die Empfehlung des Herstellers aufmerksam.

Erfahrungen

Der CAD/CAM-Hybridkeramikblock CERASMART punktet aus meiner Sicht durch die Kombination seiner Materialeigenschaften mit sehr guter Ästhetik: Zum einen erlaubt die Oberflächenhärte trotz hoher Biege- und Bruchfestigkeit eine sehr geringe Abnutzung der Antagonisten, so dass ich damit auch bei Patienten mit Bruxismus erfolgreich arbeiten kann. Auch die klinische Passgenauigkeit ist überzeugend. Zum anderen gelingt eine sehr gute Farbadaption an die natürliche Umgebung, vor allem in der Kombination mit G-CEM LinkForce, einem dual-härtenden adhäsiven Komposit Befesti- gungszement. Neben den ästhetischen Vorteilen arbeite ich mit LinkForce auch deshalb gerne, weil der Zement als System mit drei Grundelementen (Haftvermittler G-Premio BOND, G-Multi Primer sowie der eigentliche Komposit-Zement) und Wahl des Härtungsmodus eine ganze Bandbreite an Indikationen abdeckt. Dabei erlaubt das Material dennoch einen fast intuitiven Arbeitsablauf. Positiv ist aus meiner Sicht auch, dass die sehr dünne Filmstärke mit 3 µm die Kronenpositionierung nicht beeinträchtigt, und sich beim Zementieren überschüssiges Material nach ein bis zwei Sekunden Anhärten mit der Polymerisationslampe leicht mit der Sonde entfernen lässt. Zudem entspricht der Befestigungszement G-CEM LinkForce meinen ästhetischen Anforderungen, da er in vier verschie- denen Farbtönen und den passenden Try-In-Pasten zur Verfügung steht.

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