ddm Ausgabe 2 | 2023

13 ddm | Ausgabe 2 | 2023 Der komplette Fall Die Schraubenkanäle wurden mit Guttapercha verschlossen und die Primärteleskope mit Harvard zementiert (Abb. 23). Die Arbeit wurde eingegliedert (Abb. 24 und 25). Nach kleineren Okklusionskontrollen und Überprüfung der Ein- und Ausgliederbarkeit durch den Patienten wurde die Patientin entlassen und am nächsten Tag zur Kontrolle einbestellt. Eine weitere Kontrolle erfolgte drei Tage später um den spannungsfreien Sitz, die Ein- und Ausgliederbarkeit durch die Patientin und die Mundhygiene an den Teleskopen zu überprüfen. Der neue Oberkieferersatz ließ sich problemlos ohne Spannungen herausnehmen und einsetzen, die Patientin wies ein gleichmäßiges okklusales Belastungsmuster auf und konnte feste Speisen zerkleinern sowie frontal abbeißen bei festem Prothesensitz. Der Recall erfolgte zunächst 4-wöchig. Fazit Der hier vorgestellte Versorgungsfall einer 58-jährigen Patientin zeigt eine kombiniert festsitzendherausnehmbare Versorgung, welche die Pflegbarkeit und einen festen Sitz der teleskopierenden Brücke sowie Gaumenfreiheit gewährleistet. Abb. 22: Individuelle Abutments in situ. Abb. 24: Okklusalansicht der neuen Oberkieferprothese. Abb. 23: Primärteleskope in situ. Abb. 25: Endergebnis

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